Münchener Bücherschau junior – 7. und 8. März 2013

In der Regel ist es ja so, dass man mit seinem Verlag per Email, Telefon und Kurier kommuniziert, und die ganzen netten Menschen nur einmal im Jahr bei einem 30 min. dauernden Termin auf der Frankfurter Buchmesse sieht. Daher habe ich mich sehr gefreut, als arsEdition mich zur Münchener Bücherschau Junior  am 7.und 8. März nach München einlud.

Nun gab es aber als allererstes ein logistisches Problem- Bisher war ich für meine Lesung „Ich kuschel dich warm, kleiner Hase!“ immer mit meiner großen hölzernen Bärenkiste und einer dicken Mappe mit Originalen im Auto unterwegs gewesen…

Die Bärenkiste   Die Reiseversion mit klappbarer Stoffkiste
Die Bärenkiste (l.) und die Reiseversion mit klappbarer Stoffkiste

Zum Glück fand ich noch eine klappbare Stoffkiste und bastelte für die Originale eine Pappmappe, die haargenau in meinen Koffer passte. Schließlich musste das auch eine Woche später auf dem Flug nach Leipzig funktionieren.

München empfing mich mit frühlingshaften Temperaturen, die die dicken Schneeberge schmelzen ließen. Das über 100 Jahre alte Gebäude des arsEdition Verlages ist schon sehr imposant. Leider habe ich das Fotografieren darüber vergessen.
Am Donnerstag hatten wir endlich einmal genug Zeit aktuelle und zukünftige Projekte zu besprechen.
Am Freitag hatte ich dann doch etwas Lampenfieber- sind Münchener Kindergartenkinder anders?
Aber die Kindergartenkinder, die wir am Vormittag im Verlag empfingen, waren einfach richtig lieb, und wir hatten wie immer viel Spaß.

vorlesen   schneehase
Mein Assistent hält die Originale hoch. Viel Spaß beim Verpacken des frierenden Schneehasens.

badehose
Kleines Bilderrätsel: Wer weiß, ob der Bär schwimmen kann?

Ich schloss dann die Lesung ab mit „Da drüben gibt es etwas zu essen, und ich kann euch gerne noch etwas malen, wenn ihr möchtet..“ Und statt sich auf die Brezeln zu stürzen, hielten mir alle Kinder sofort ihre Postkarten unter die Nase, damit ich etwas darauf zeichne. Da habe ich mich gefreut!!
zeichnen
Bitte kein Pferd – das kann ich nicht so gut..

Danach gab es mit Frau Kierdorf vom Verlag eine interessante Hausführung.

Am Nachmittag kamen dann Kinder zwischen 6 und 9 mit ihren Eltern zur Veranstaltung „Wie entsteht ein Buch“. Ich erklärte etwas zum Ideenfindungsprozess, und zeigte meine Skizzen und Bilder.
bildverlaengern
Wenn der Vertrieb nachträglich beschließt, aus einem quadratischen Buch
ein Hochformat zu machen, gibt es erst einmal lange Gesichter, und dann wird dazu gemalt.
(Links Frau Kierdorf von arsEdition)

Danach erklärte Herr Hailer aus der Herstellung, wie ein Buch gedruckt und gebunden wird. In der anschließenden Verlagsführung ergänzte er das, in dem er zeigte, wie toll er meine Bilder mittels Photoshopfunktionen retouchieren kann. „Zaubern“ am Computer macht doch immer wieder Freude…

Leider hatte ich keine Gelegenheit mehr, die eigentliche Bücherschau oder ander Veranstaltungen zu erleben, vielleicht im nächsten Jahr!

 

 

 

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