Käpt’n Book 2013 – Der Tag danach: Zuhören im Hans Arp Museum

Nach dem meine Lesetour beendet ist, konnte ich heute die Gelegenheit nutzen, mal das Lesefestival als Zuschauer zu genießen. Mit meiner großen Tochter machte ich mich auf ins Hans Arp Museum zur großartigen Sybille Hein. Ich fühlte mich ohne dicken Rollkoffer ja irgendwie nackig, hatte die ganze Zeit das Gefühl, ich hätte etwas vergessen.

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Heute mal aus anderer Perspektive: Lesung mit Sybille Hein

Es war eine tolle Lesung und schön, auch hinterher mit Sybille kurz ins Gespräch zu kommen. Das ist das Einzige, was ich bei dem Festival wirklich schade finde- Man sieht sich untereinander so gut wie nie. Und wie ein Festival fühlt es sich nicht an, wenn man einsam durch die Lande kurvt. Oft kam ich mir vor, wie bei dem Scotland Yard Spiel, wo der unsichtbare Mister X immer schon weg ist. Insbesondere Fritzi Bender und Sebastian Loth hatten, da ähnliche Zielgruppen, oft die gleichen Veranstaltungsorte, und waren entweder ein paar Tage vor mir schon dort gewesen, oder eben nach mir da, und man erzählte mir dann begeistert von deren Lesungen.

Heute noch einmal als Zuschauerin da zu sein war ein schöner Abschluss. Auch einmal um genau die Erwachsenen und Kinder ganz entspannt zu beobachten. Es ist einfach eine tolle Sache, das ganze Festival, das kann ich nicht oft genug sagen.

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