Käpt’Book 2013 – Tag 6: Wachtberg Werthoven und Ließem

book_6_wachtberg1
Die KiTa Maulwurfshügel liegt direkt am Feld – Ganz hinten das Fraunhofer Institut

Wachtenberg ist einer dieser Orte, die aus vielen kleinen Dörfern besteht. Die vier Lesungen, die ich dort habe (zwei am Montag), wurden von Büchereiverband Wachtenberg organisiert, der auch ein eigenes Programmheft für seine Veranstaltungen bei Käpt‘ Book Festival hat. Diesmal konsultierte ich mein Navi also vorher, wie weit es von Werthoven nach Ließem sind (15 Min.) und las in der KiTa Maulwurfshügel auch nur einmal für die ganze große Gruppe. Aus Fehlern lernen (siehe gestern) …

Einige Kinder waren heute wieder sehr lebhaft. Als ich anfangs wie üblich ein wenig über meinen Beruf erzählte, frage einer ungeduldig: „Wann liest Du denn jetzt endlich vor?“ Und als dann die Sonne endlich durchs Fenster schien, wollten  ein paar natürlich raus, kann ich auch verstehen. Aber Spaß hatten wir trotzdem. Und ich habe gelernt, als ich dass letzte Bild mit dem rosa Himmel zeigte, dass der deswegen so rosa ist, weil die Engelchen Plätzchen backen. Wie süß, das kannte ich gar nicht!

book_6_wachtberg2
Klein aber Fein – Gemeindebücherei Ließem

Danach ging es nach Ließem. Das Büchereihäuschen sah schon von außen richtig schnuckelig aus. Toll, dass eine so eine kleine Gemeinde eine Bücherei hat! Der eingeladene Kindergarten bestand aus zwei Gruppen. Ich finde das dann immer schade, wenn es so viele sind und nicht alle gut sehen können, aber ich nahm mir einfach etwas mehr Zeit und holte Hilfe aus dem Publikum, um die Bilder herum zu zeigen. Die jungen Assistentinnen sind immer sehr vorsichtig mit den Bildern. Die leichte Sorge im Gesicht der anwesenden Erwachsenen ist völlig unbegründet.  Mehr Sorgen machen mir die Kinder, die ganz vorne sind, und mit den Fingern auf dem Bild zeigen, was sie alles sehen. Kinder, die Bilder müssen noch ein paar Lesungen halten…

Nachher kaufte ich auf Anraten des Veranstalters im Bauernhof gegenüber noch leckere Eier und knackige Äpfel. Und als ich gegenüber das Siebengebirge im herrlichen Sonnenschein sah, wurde ich übermütig und beschloss, es mal ohne Navi nach Hause zu schaffen. Ich habe dann doch aufgegeben, als in Bad Godesberg auf den Schildern unter „A562“ „Wachtberg“ stand- Da komme ich doch gerade her?? Im Godesberger Tunnelgewürge verlies mich dann endgültig der Mut, und das Navi brachte mich nach Hause. Nächstes Mal vielleicht…

Kommentar verfassen