Adventskalender: 3.Türchen: Das Lebkuchenhaus

 

lebkuchenhaus

Mein persönliches Motto jeder Weihnachtszeit „Alles klebt“. Oder wie es so schön in dem Kinderlied heißt „In der Weihnachtsbäckerei… macht so mancher Knilch* eine riesengroße Kleckerei“.

Wer einmal ein Lebkuchenhaus zusammengeklebt hat, weiß wovon ich rede. Auch Autorin Sandra Grimm hat wohl darin Erfahrung. Beim Lesen von „Das verflixte Knusperhäuschen“ fühlte ich mich in meiner Backerfahrung zutiefst verstanden. Ein Vater und seine Tochter versuchen „seit einer Stunde“ ein Knusperhäuschen zusammen zu kleben, bevor der Postbote den entscheidenden Tipp gibt: Eischnee in den Puderzucker!

Die Illustration ist eigentlich ein Selbstpotrait. Im wahren Leben fliegen die Lebkuchenhausteile allerdings wenig später unter lauem Gefluche quer durch die Küche und bleiben an der Dunstabzugshabe kleben. Da halten sie dann wunderbar und müssen später mühsam abgespachtelt werden.

Allerdings muss ich sagen, auch Eisschnee hat seine Tücken, er hält zwar bombig, aber erst, wenn er trocken ist, und man kann ja nicht zwei Stunden das Dach vom Knusperhäuschen festhalten, bis alles getrocknet ist. Ich versuche das ganze immer mit einem abeteuerlichen Gerüst aus Kaffeetassen abzustützen,  hat jemand noch einen anderen Tipp?

* „Knilch“ Ein wunderschönes Wort, finde ich, zu Unrecht fast in Vergessenheit geraten

buchtitel
Hier der Link zum Buch bei arsEdition:
http://www.arsedition.de/titel-146-146/wunschgeschichten_lieder_und_gedichte_zur_weihnachtszeit-9946/

 

Kommentar verfassen